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Bergwinter 2025/26 - Abschnitt 2
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Tanzeck und Rauhkopf

Am nächsten Woche dan komplett veränderte Bedingungen: Bei frühlingshaft heißen Bedingungen geht es noch einmal durch den Lochgraben - der vorausgegangene Regen hat leider gewaltige Spuren in der Piste hinterlassen.

Schwitzend geht es von der Schnittlauchalm hinauf zum Tanzeck.

Nach einer Abfahrt durch Butterfirn zur Freudenreichalm fellen wir nochmal an und laufen zum Rauhkopf hinauf.

Der Frühling ist nicht mehr aufzuhalten.
Osterfelderkopf

Auch Tags darauf erleben wir - vor und nach dem unverwechselbaren Trögl-Tunnel - einen wunderbaren Tag.

Bei unserem Weg zum Osterfelderkopf passieren wir die durch den Regen gezeichnete Umgebung.

Wieder ein Tag im März, der sich nach Ende April anfühlt.

Am Osterfelderkopf finden sich schroffe Aussichten.

Wir posieren gerne vor den dunklen Abbrüchen.
Bernardeinkopf

Auch eine Woche später zieht es uns wieder in den Wetterstein, dieses mal ein Tal weiter zum Bernadeinkopf.

Wir arbeiten uns wieder Schweiß vergießend durch den Firn nach oben.

Endlich kommt rechts das Gipfelkreuz in Sicht. Achtzehnhundert Höhenmeter liegen uns seit dem Parkplatz der Hausbergbahn in den Beinen.

Am Gipfel des Bernadein sehen wir gut in die Alpspitz-Ost ein. Dort tummeln sich die Aspiranten, die mit der Bahn zum Osterfelder aufgefahren sind.

Nach eine kurzen Pause genießen wir den Firn in der Abfahrt - wunderbar! Beim Bernadein-Schlepplift schauen wir uns kurz in die
Augen: Wollen wir die dreihundert Höhenmeter über die befahrene Piste wirklich wieder aufsteigen, oder machen wir es uns gemütlich?
Mit den durchaus müden Beinen knicken wir relativ schnell ein und berappen die acht Euro pro Nase für eine entspannte Bergfahrt.
Oben angekommen geht es dann auf direktem Wege wieder hinab zum Parkplatz der Hausbergbahn.
Sellrain - Touren vom Westfalenhaus - Längentaler Weißer Kogel

Zwei Wochen später geht es dann endlich wieder mal in alpineres Gelände. Am Freitag starten wir sehr früh von München nach Lüsens
im Sellrain - es ist ungewohnt, den sonst üblichen Weg nach Praxmar rechts liegen zu lassen. Von Lüsens starten wir dann bei zapfigen
Bedingungen um viertel vor Acht hinauf in Richtung des Westfalenhauses. Unterhalb unserer Unterkunft beraten wir uns kurz, welchen
Gipfel wir heute angehen möchten; die Entscheidung fällt auf den Längentaler Weißen Kogel. Auf gut angelegter Spur kommen wir unschwierig voran auf den Gletscher. Endlich geht die Sonne auf und spendet uns hier oben etwas angenehmere Temperaturen.

Beim Anblick dieser Spuren freuen wir uns bereits auf die Abfahrt unter dem blauen Himmel dieses Traumtages.

Nach dem letzten steilen Aufschwung zum Gipfel erreichen wir das Skidepot und stapfen unschwierig weiter zum höchsten Punkt. Tatsächlich können wir eine Viertelstunde zu zweit allein die prächtige Rundumsicht bewundern.

Auch die Abfahrt ist kommod; die breiten idealen Hänge erlauben entspannte Kurven.

Nach dem unvermeidlichen Gegenanstieg zum Westfalenhaus hinauf blicken wir von der Sonnenterasse noch einmal auf unser Tagwerk und lassen die Beine entspannen. Am nächsten Morgen soll es direkt von der Hütte aus zum Winnebacher Weißkogel hinauf gehen.
Winnebacher Weißkogel

Das Wetter am nächsten Tag ist etwas zugezogener als zuvor; dennoch genießen wir den Ansteig zum Winnebach-Joch.

Nachdem wir erst zum falschen Skidepot abgebogen waren, erkennen wir den richtigen Weg und haben sogar das Glück, in einer kurzen
Sonnenphase die letzten Meter zum Skidepot nach oben zu kommen.

Wer genau hinsieht, erkennt auf nebenstehendem Bild auch, warum wir es beim Skidepot belassen: Etwas dreißig Leute versuchen sich vom
Depot aus an dem Blockgrat hinauf zum höchsten Punkt. An den neuralgischen Stellen bilden sich sowohl im Aufstieg als auch im Abstieg
lange Schlangen.

Wir schenken uns diesen Teil und fahren stattdessen hundert Höhenmeter zu einer kleinen Felsbank ab, bei der wir eine kleine Brotzeit
machen. Das Schönwetterfenster schließt sich dabei leider wieder langsam, und so machen wir uns bald schon auf zur Abfahrt zum
Westfalenhaus.
Hoher Seeblaskogel

Der Sonntag verwöhnt uns dann wieder mit hervorragendem Wetter. Da machen sogar die wirklich steilen Anstiege hinauf zum Hohen Seeblaskogel Laune!

Wir werkeln uns in großartiger Kulisse stetig nach oben.

Schließlich kommt das Skidepot und der Gipfel in Sicht.

Leider geht es am Depot ähnlich stressig zu wie am Vortag. Dieses Mal lassen wir uns durch den Trubel nicht abhalten und stapfen
zum Gipfel hinauf und machen das Beweisphoto.

Vom Gipfel der Blick hinab auf die Aufsteigsspur, die dann in den Steilhängen verschwindet.

Wir tappen wieder zu den Latten hinab und suchen uns in dem Ameisenhaufen eine Stelle, an der wir die Ski wieder anschnallen können.

Danach geht es an die rassige Abfahrt über die diversen Steilhänge - so macht das Spaß!

Im Tal angekommen blicken wir noch einmal zurück; eine tolle Tour! Der Rest ist gemütliches Hinabgleiten nach Lüsens, garniert mit einer lustigen Buckelpisteneinlage an üblicher Stelle vor dem eigentlichen Talgrund. Die letzten Kilometer bewegen wir uns dann per Doppelstockschub hin zum Parkplatz. Wir verstauen unsere Spielsachen und fahren hinab nach Kematen, wo wir auf Höhe des Inns in der Frühlingssonne Kaffee trinken - an den Nebentischen schon die Radfahrer in den kurzen Hosen. Ein schönes Wochenende im Sellrain klingt aus.
Zufallhütte: Cevedale











Zufallhütte: Suldenspitze und Tre Canoni







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